Real Life.

Montag, 12. August 2013

-254-

Ich nehme den Blunt in die Hand. Man bestimmst selbst, was nun passieren wird. Ich weiß genau, dass irgendwas Anders wird aber ich weiß nicht was es ist. Erster Zug, zweiter Zug, dritter Zug. Ich lehn mich an die Bank und starre auf das Wasser. N. und F. sitzen neben mir, wir hören Musik. Ich merke wie Alles ganz schwerelos wird.

'Es fühlt sich an, als würde mein Kopf nicht mehr auf meinem Hals sitzen'
-Ja, dass ist normal.

Es fallen wenig Worte. Ich weiß nicht wie ich mich verhalten sollte, dieses Gefühl war beängstigend und trotzdem verdammt genial. 

'Es ist, als wenn einer Play drückt - es passiert etwas und dann folgt ein Stop. Und das die ganze Zeit. Ich war mir im nächsten Moment nicht mehr sicher, ob es wirklich passierte. Aber es passierte.'

Ich war froh, als wir wieder bei N. waren und ich endlich schlafen konnte.. 

Die komplette Woche mit N. war so perfekt, ich war noch nie so glücklich mit einem Jungen und noch nie war ich so traurig, dass eine Woche so schnell umging. Ich vermisse N. jetzt schon.
Die Beziehung ist mehr als perfekt, ich möchte sie am Liebsten nie wieder hergeben. Ich will diesen Jungen nie wieder hergeben! Er zeigt mir mit jedem Tag mehr, was es heißt, zu lieben, zu vermissen und zu verzeihen. 

'Wir fahren mal eben los'

Ich sitze in deinem Zimmer während du dich mit F. verziehst. Toll. Es ist der letzte Tag mit dir zusammen und du bist nicht da. Es laufen Tränen über meine Wange. Egal, es ist ja nur kurz. Zwei Stunden später warst du wieder da. Ich dachte, wir würden nun irgendwie was zusammen machen aber falsch. Wir fuhren mit den Fahrrädern los und ich wusste wie oft nicht, wohin. J. kam uns entgegen und ich wusste schon gleich warum.
Er gab dir dein Weed und wir fuhren weiter. Meine Laune war bereits ziemlich weit unten. 
Ich wollte doch einfach nur Zeit mit Dir haben. Wir trafen Leute und schon drehte der Joint eine kleine Runde. Wir fuhren weiter und warteten auf die Anderen. Ich kam mir überflüssig vor. Als die Anderen da waren kauften wir beim Rewe ein und gingen getrennt zum Schützenfest. Und wieder trafen wir Andere Leute und erneut machte der Joint seine Runde. Ich stand immer noch rum wie ein Hund. 
Ich will doch einfach nur deine Nähe haben. Den gefühlten ganzen Abend lief in dir und deinen Leuten hinterher. Ich überlegte zwischendurch einfach zu dir zu fahren weil ich keine Lust mehr hatte. 
Später trafen wir dann M. und M². am Rewe. M. hatte 'bunte Pillen' dabei und du hast dich gefreut wie ein Kind. Natürlich, konntest du dir auch eine schmeißen. Danke, danke, danke! Nun ist der Abend ja total gelaufen. Und endlich waren wir beide mal für einen Moment alleine. 

'Bin ich dir peinlich oder so?'
-Nein, warum?
'Naja, ich kam mir den ganzen Abend wie ein Hund vor der nicht zu seinen Freund durfte'
-Ach, quatsch, so sollte das nicht sein'

Und dann durfte ich deine Hand nehmen und einfach bei dir sein, dass was ich mir den ganzen verdammten Tag gewünscht hatte. Wir redeten, verabschiedeten uns von den Anderen und fuhren zu Dir.
Wir legten uns in dein Bett und schauten erneut Ich - einfach unverbesserlich. Ich spürte deine Nähe und war wieder glücklich. Zwischendurch nickte ich ein und ich hatte fest damit gerechnet, dass du es auch tun würdest. 
-Schatz, wollen wir spazieren gehen?
'Es ist voll kalt draußen'
-Ja und?
'Ok.'

Wir zogen uns an und gingen eine Runde spazieren. Es war echt schön mitten in der Nacht unter dem Sternenhimmel mit dir ganz Allein eine Runde zu gehen. Und noch schöner war es, als wir vor deiner Haustür saßen und einfach nur redeten. Wir gingen wieder in dein Zimmer und redeten weiter und weiter. Die Stunden vergingen wie im Flug. Und gegen 3.30Uhr gingen wir wieder ins Bett. Der Tag hatte doch noch ein perfektes Ende. Die Beziehung mit N. ist einfach mehr als Perfekt. Sie ist, wie ich es mir immer vorstellte. Ein geben und nehmen. 

'Versprichst du mir etwas?'
-was denn?
'Wenn ich das nächste mal hier bin, machen wir auch ein Fotoshooting'
-Ja!'

Ich liebe Dich, N. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Verheimliche deine Gedanken nicht.